Genusskoarl TirolerWürze, 100 ml. Fermentierte Bio-Würzsauce mit Buchenholz-Rauchsalz – würzig, rauchig, vegan, zum Kennenlernen.
Genusskoarl TirolerWürze, 100 ml ist eine fermentierte Bio-Würzsauce aus Wasser, 23 Prozent Lupinen, 11 Prozent Hafer und über Buchenholz geräuchertem Salz, gebraut in Wolkersdorf im Weinviertel. Würzig, rauchig, vollmundig, vegan, 100 ml. Der Rauch kommt allein aus dem Salz: Die Sauce selbst wird nicht geräuchert, und sie enthält weder Speck noch Zusatzstoffe.
TirolerWürze von Genusskoarl ist eine Rauchwürze: eine fermentierte Lupinen-Würzsauce, die durch geräuchertes Salz nach Speck, Lagerfeuer und Alpenküche schmeckt. Die Basis ist dieselbe wie bei der WienerWürze aus demselben Haus. Lupinen und Hafer werden mit Salz und Wasser angesetzt und fermentieren über mehrere Monate, bis eine dunkle, herzhafte Würze entsteht. Diese Würzsauce wird dann mit Salz veredelt, das über Buchenholz geräuchert wurde. So steckt der Rauch schon in der Flasche, und der Grill bleibt kalt. Genusskoarl nennt sie flüssigen veganen Speck und eine Bio-Alternative zu Flüssigrauch. Die 100-ml-Flasche ist die Größe zum Kennenlernen: für den ersten Linseneintopf, die erste Marinade und den Platz neben dem Salzstreuer.
Geschmack: Rauch und Speck vorne, Umami darunter
Beim Öffnen riecht die Würze nach kaltem Rauch, wie ein Stück Speck aus der Räucherkammer. Am Gaumen kommt zuerst das Salz, dann der Rauch vom Buchenholz, und darunter liegt die herzhafte Tiefe der fermentierten Lupinen. Der Hersteller beschreibt sie als würzig, rauchig und vollmundig. Vollmundig heißt hier: Die Würze füllt den Mund und hat Körper, auch wenn sie dünnflüssig ist.
Der Vergleich mit Speck ist ernst gemeint. Die Würze liefert genau die Noten, die in einem Gericht fehlen, wenn du den Speck weglässt: Rauch, Salz und eine Tiefe, die lange bleibt. Das Fett vom Speck fehlt natürlich, dafür sorgst du mit Öl oder Butter selbst.
Gegenüber der milderen Schwester aus demselben Haus ist sie die Lautere. Wer ein Gericht nur unauffällig abrunden will, greift besser zur rauchfreien Variante. Wer dagegen den Geschmack von Wirtshausküche, Lagerfeuer und Alm sucht, ist hier richtig.
Rauch ist ein starkes Aroma, deshalb lohnt es sich, klein anzufangen. Ein Schuss zu viel, und das Gericht schmeckt nur noch nach Rauch. Ein Schuss richtig dosiert, und alle fragen, wo der Speck versteckt ist.
Verwendung: Speck ersetzen, marinieren, bei Tisch nachwürzen
Genusskoarl empfiehlt die Würze überall dort, wo sonst Speck ins Gericht käme: in Suppen, Saucen, Eintöpfen, Krautgerichten und Aufstrichen. Die Rezeptbeispiele des Herstellers sind Kürbisgulasch, Krautfleckerl und Linsen, die nach Speck schmecken und trotzdem rein pflanzlich bleiben. Ein Schuss beim Abschmecken genügt, mehr gibst du erst nach dem Probieren dazu.
In Suppen und Saucen reicht ein Schuss am Ende: Kartoffelsuppe, Bohnensuppe, Gulaschsaft, Rahmsauce zu Knödeln. Auch Krautfleckerl aus der Pfanne bekommen damit die Note, die sonst vom ausgelassenen Speck kommt. Der Hersteller nennt dafür Wirtshausklassiker und vegane Gerichte in einem Atemzug, und genau das ist der Punkt.
Als Marinade und Beize macht sie Gemüse vom Grill, Tofu und Pilze rauchig. Verrühre sie dafür mit Öl, etwas Pfeffer und Knoblauch und lass das Gemüse eine halbe Stunde ziehen. Auch Grillfleisch verträgt sie gut, wenn du es vorher einpinselst.
Bei Tisch ersetzt die kleine Flasche den Speckwürfel: ein paar Tropfen über Erdäpfelsalat, Krautsalat oder ein Butterbrot mit Schnittlauch. Suppen bekommen damit am Teller den Geschmack einer Einbrenn mit Speck, auch wenn sie vegan gekocht sind.
Nach dem Öffnen bewahrst du die Flasche gut verschlossen auf. Das Mindesthaltbarkeitsdatum steht auf dem Etikett.
Unser Tipp: Rühre ein paar Tropfen in Topfen oder Frischkäse, dazu Schnittlauch, Pfeffer und ein wenig Zwiebel. Das ergibt einen Aufstrich, der nach Speck schmeckt, in zwei Minuten fertig ist und auf jede Jause passt.
Herkunft: Lupinen-Würze aus Wolkersdorf, Rauch vom Buchenholz
Genusskoarl ist eine Würzmanufaktur in Wolkersdorf im Weinviertel, Niederösterreich. Karl Severin Traugott, Diplomingenieur, hat das Unternehmen im Oktober 2016 in Wien gegründet, seit 2019 wird in der eigenen Manufaktur in Wolkersdorf fermentiert, gebraut, abgefüllt und verpackt. Die Rauchwürze kam 2020 auf den Markt, als zweite Würzsauce nach der WienerWürze.
Die Lupinen wachsen in Niederösterreich, der Hafer kommt vom Biohof Lust-Sauberer in Schalladorf im Weinviertel, das Wasser aus dem Netz der Gemeinde Wolkersdorf. Alle landwirtschaftlichen Rohstoffe stammen aus österreichischer Bio-Landwirtschaft, kontrolliert von der Austria Bio Garantie unter der Nummer AT-BIO-301. Das Salz ist unjodiert und über Buchenholz geräuchert. Buchenholz gibt einen milden, leicht süßlichen Rauch, wie er auch beim Räuchern von Schinken und Speck üblich ist.
Die Basis reift mehrere Monate, danach wird sie abgepresst. Das geräucherte Salz übernimmt die Arbeit, die sonst die Räucherkammer macht. Genusskoarl arbeitet ohne Zusatzstoffe, auch beim Rauch: Farbe, Salz und Rauchnote kommen aus Lupine, Hafer, Buchenholz und Zeit. Die Pressrückstände gehen an einen Partnerbetrieb, der daraus Gewürzmischungen herstellt.
Für wen: vegane Küche, Grillfreunde und alle, die Speck vermissen
Die 100-ml-Flasche passt zu allen, die die Rauchwürze zum ersten Mal probieren, und zu Haushalten, in denen sie vor allem bei Tisch zum Einsatz kommt. Besonders beliebt ist sie bei allen, die vegan oder vegetarisch kochen und den Speckgeschmack in Krautfleckerl oder Linsen vermissen. Als Mitbringsel für Grillfreunde funktioniert sie ebenfalls. Und wer die Rauchwürze erst einschätzen will, bevor sie ins Gulasch für sechs Personen kommt, fährt mit 100 ml richtig.
Wer sie schon kennt und regelmäßig damit kocht, nimmt die TirolerWürze in der 250-ml-Flasche für die Küche. Für die rauchfreie Variante gibt es die WienerWürze in derselben Größe, mit derselben Basis aus Lupine und Hafer. Alle Würzen und Misos aus Wolkersdorf findest du auf der Genusskoarl-Seite, weitere Sorten anderer Hersteller in unserer Kategorie Würzsaucen.
Hinweis: Die Würze enthält Lupine und Hafer, also glutenhaltiges Getreide. Nicht geeignet ist sie für alle, die auf Lupine oder Gluten reagieren, und für Gerichte, die ein Rauchgeschmack überdecken würde, etwa feine Fischgerichte oder helle Cremesuppen.
Eine fermentierte Bio-Würzsauce mit Buchenholz-Rauchsalz aus dem Weinviertel – in der 100-ml-Flasche zum Kennenlernen und für den Tisch.