Wajos Patatas Bravas Sauce. Paprika, Knoblauch und Olivenöl, rot, würzig und scharf – die Salsa zu Röstkartoffeln, Tapas und Steak.
Wajos Patatas Bravas Sauce ist eine rote Sauce aus 24 Prozent Paprika, 9,5 Prozent Paprikamark, Rapsöl, Olivenöl, Knoblauch, Branntweinessig und Gewürzen, 245 ml aus Dohr an der Mosel. Kein Ketchup, keine süße Grillsauce, kein Tomatensugo, sondern eine würzig-scharfe Paprikasalsa mit wenig Zucker, wie sie in Spanien zu Kartoffelecken gehört. Enthält Senf und Molkenprotein.
Patatas Bravas Sauce von Wajos ist der Grund, warum bei uns freitags Kartoffelecken auf dem Blech liegen. Der Tag war lang, im Kühlschrank sind Kartoffeln, ein Stück Käse, ein paar Oliven – und diese Flasche. Kartoffeln in Spalten, Öl, Salz, 35 Minuten Ofen, die Sauce in eine Schale, fertig ist der Tapas-Abend am Küchentisch. Bei uns wird die Flasche oft bestellt, und wir vermuten, dass die meisten so ähnlich angefangen haben: mit Kartoffeln und der Frage, was dazu passt.
Paprika und Knoblauch vorn, Schärfe dahinter, kaum Süße
Die Sauce ist ziegelrot und sämig statt glatt wie Ketchup. Zuerst schmeckst du Paprika – ein Drittel der Flasche ist Paprika und Paprikamark –, dann Knoblauch, dann eine Schärfe, die im Hals bleibt, aber beherrschbar ist. Branntweinessig und Zitronensaft geben eine frische Säure, Olivenöl und Rapsöl die Rundung. Mit knapp fünf Gramm Zucker auf 100 Milliliter ist sie deutlich weniger süß als die meisten Grillsaucen – das ist der Unterschied, den du beim zweiten Löffel merkst.
Ehrlich gesagt gehört dazu: Die Schärfe kommt aus Gewürzen, die Wajos pauschal aufführt, und die Sauce enthält Senf, Molkenproteinkonzentrat und einen Emulgator, der Öl und Paprika zusammenhält. Für Veganer fällt sie deshalb aus. Und sie ist mit 26 Gramm Fett auf 100 Milliliter eine Öl-Sauce statt einer leichten Salsa – dafür bleibt sie auf der Kartoffel sitzen.
Für alle, die eine milde Sauce für Kinder suchen, ist die Bravas-Sauce nicht geeignet – dann ist die Mango Paprika Sauce von Wajos mit ihrer Süße die freundlichere Wahl. Wer es noch schärfer will, findet die Stufe darüber in der Patatas Bravas Hot Dip Würzmischung.
Zu Kartoffelecken, Tapas, Steak und aufs Brot
Der Klassiker sind die Patatas Bravas selbst. Kartoffeln in Spalten schneiden, mit Olivenöl und Salz im Ofen rösten, bis sie außen knusprig sind, und die Sauce darüber oder daneben. In Spanien kommt oft noch ein Klecks Aioli dazu – rot und weiß nebeneinander, das ist das Bild vom Tapas-Teller. Zu Hause reicht die rote Sauce allein, mit einem Stück Weißbrot zum Auftunken.
Am Grill ist sie die Sauce für alle, die von Ketchup genug haben: zu Steak, zu Bratwurst, zu Hähnchenspießen, zu gegrilltem Gemüse. Ein Esslöffel auf dem Burger ersetzt Ketchup und Senf zusammen. Auf einem Sandwich mit Käse und Rucola oder auf einem Wrap mit Hähnchen ist sie der Aufstrich, der die Schärfe mitbringt.
Warm funktioniert sie als Basis: zwei Esslöffel in eine Tomatensauce für Pasta, in ein Chili, in eine Kartoffelsuppe oder in eine Pfanne mit Chorizo und Kichererbsen. Auf einem Rührei oder in einer Shakshuka gibt sie Paprika und Schärfe, und das Paprikaschneiden entfällt. Und über einem Ofengemüse mit Feta, kurz vor dem Servieren, ist sie das Dressing, das aus dem Blech ein Gericht macht.
Nicht geeignet ist die Sauce als Dip zum Fondue mit vielen milden Beilagen oder überall dort, wo eine süße Sauce erwartet wird – sie ist herzhaft und scharf statt rund. Und langes Kochen bekommt ihr schlecht: Die frische Paprika- und Knoblauchnote geht dabei verloren. Zum Schluss dazu statt am Anfang. Angebrochen gehört sie in den Kühlschrank.
Unser Tipp: Ein Esslöffel Patatas Bravas Sauce in drei Esslöffel Mayonnaise gerührt – der schnelle Dip zu Pommes, der zwischen Aioli und Bravas liegt.
Eine spanische Salsa aus einer Saucenküche an der Mosel
Wajos ist eine Genussmanufaktur in Dohr bei Cochem an der Mosel, gegründet auf dem Erbe einer Winzerfamilie. Der Name steht für Walter Josef Oster aus Ediger-Eller, wo die Osters seit 15 Generationen Wein machen. Aus seiner Likörmanufaktur der 1980er-Jahre bauten Sohn Peter Oster und Ulf Schwichtenberg ab den 2000er-Jahren die Marke Wajos auf – mit dem ersten Store 2008 in Trier und heute über 80 Mitarbeitern in Dohr.
Die Saucen sind bei Wajos ein eigenes Regal: Grill- und Würzsaucen zwischen Barbecue, Café de Paris und Patatas Bravas, hergestellt wie die meisten der rund 900 Artikel in Dohr und dort im eigenen Labor geprüft. Bei der Bravas-Sauce zeigt sich, was das Haus unter „kontrolliert kleiner arbeiten" versteht: Paprika und Paprikamark als Hauptzutat, Olivenöl neben dem Rapsöl, und nur so viel Zucker, dass die Schärfe erhalten bleibt.
Die Sauce für Tapas-Abende und für Menschen, denen Ketchup zu süß ist
Die Patatas Bravas Sauce ist die Flasche für alle, die Ketchup satt haben. Beim Grillen und bei Ofenkartoffeln soll es etwas Herzhaftes sein. Sie passt in jedes Grillpaket und in jeden Tapas-Abend als Geschenk – zusammen mit der Patatas Bravas Dip Würzmischung für die Kartoffeln selbst oder dem Aioli Dip für das Weiß neben dem Rot. Alle Saucen und Dips stehen auf unserer Wajos-Seite.
Ungeöffnet lagert die Flasche trocken und lichtgeschützt, angebrochen im Kühlschrank; 245 ml reichen für sechs bis acht Blech Kartoffelecken. Nicht geeignet ist sie für alle, die Schärfe schlecht vertragen oder Senf und Milch meiden müssen – beides steht in der Zutatenliste, und die Schärfe ist der Sinn der Sache.
Paprika, Knoblauch und Olivenöl, rot und scharf – die Bravas-Sauce von der Mosel, die aus einem Blech Kartoffeln einen Tapas-Abend macht.